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Wenn Angst zur Krankheit wird

Tritt die Angst zu stark oder zu häufig oder der Situation nicht angemessen auf, spricht man von krankhafter Angst. Je nach Symptomen unterscheidet man verschiedene Angsterkrankungen.

Angsterkrankungen zählen zu den häufigsten psychischen Leiden überhaupt. Etwa ein Viertel aller Menschen leidet einmal im Leben unter einer Angststörung. Bei Frauen treten die meisten Angststörungen wesentlich häufiger auf als bei Männern, ohne dass man den genauen Grund hierfür kennt. Die meisten Betroffenen sind im Alter zwischen 20 und 45 Jahren, wobei die Erkrankungshäufigkeit danach deutlich abnimmt. Im Allgemeinen sind es geistig und körperlich vollkommen gesunde Menschen, die scheinbar plötzlich eine unkontrollierbare Angst vor Tieren oder vor Krankheit entwickeln, vor dem Zusammensein mit Anderen oder vor der Angst selbst.

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