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Wie wirken Medikamente gegen Angst?
Unser Gehirn besteht aus vielen Milliarden Nervenzellen, die alle über Kontaktstellen miteinander verbunden sind. Die Nervenzellen tauschen Informationen mit Hilfe elektrischer Signale aus, die über die Nervenbahnen weitergeleitet werden (siehe Abbildung 4). An den Kontaktstellen zwischen zwei Nervenzellen befindet sich ein kleiner Spalt, über den hinweg das Signal übertragen werden muss. Hierzu werden so genannte Botenstoffe (Neurotransmitter) eingesetzt, die sich in den knopfförmigen Nervenbahnenden befinden. Diese Botenstoffe, die unsere Gefühle und unser Denken bestimmen, sind zum Beispiel Serotonin, Noradrenalin oder Gammaaminobuttersäure (GABA).
Bei Angsterkrankungen oder bei Depressionen ist, wie bereits dargestellt, das Gleichgewicht der Botenstoffe empfindlich gestört. Allgemein gesagt stellen Medikamente gegen die Angst wieder eine ausgewogene Signalübertragung her. Zur Behandlung von Angststörungen stehen Medikamente aus den Gruppen der Antidepressiva, Antiepileptika, Benzodiazepine sowie Buspiron zur Verfügung.


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