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Medikamente in Kombination mit der Verhaltenstherapie

Für die Behandlung von Angsterkrankungen steht eine Vielzahl von Medikamenten zur Verfügung. Ab einem gewissen Schweregrad, einer gewissen Dauer Ihrer Erkrankung sowie bei Auftreten von Begleiterkrankungen wird Ihr Arzt Ihnen eine gleichzeitige medikamentöse Behandlung empfehlen. Diese Medikamente werden häufig neben einer Verhaltenstherapie eingesetzt, da sie helfen, die übermäßige Erregung zu dämpfen und die Schwelle für das Ausbrechen von Angstanfällen zu erhöhen. Hierdurch wird für viele Patienten eine gezielte Verhaltenstherapie oft erst ermöglicht.

Viele Menschen haben Vorbehalte oder Befürchtungen gegenüber Medikamenten, die bei psychischen Erkrankungen eingesetzt werden (Psychopharmaka), und möchten möglichst keine einnehmen müssen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass die modernen "Angstmedikamente" keine Veränderung Ihrer Persönlichkeit oder Ihrer Eigenschaften hervorrufen. Wie alle Medikamente haben auch diese Wirkungen und Nebenwirkungen, auf die wir eingehen werden.

Je nach Art und Symptomatik Ihrer Erkrankung haben sich unterschiedliche Medikamente in der Therapie von Angsterkrankungen als wirksam erwiesen.

In der Behandlung von Angststörungen kommen folgende Medikamente zur Anwendung (in alphabetischer Reihenfolge):

  • manche Antidepressiva
  • manche Antikonvulsiva/Antiepileptika
  • manche Benzodiazepine
  • Buspiron

Darüber hinaus werden weitere Medikamente, wie z.B. Betablocker, Neuroleptika oder pflanzliche Präparate eingesetzt, deren Wirksamkeit jedoch nicht erwiesen ist.

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