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Die Spirale von Angst und Sorgen


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Wie kommt es, dass Ängste sich verselbständigen, dass man die Kontrolle über sie verliert, und dass sie sich ins scheinbar Unermessliche steigern können?

Ein Erklärungsmodell hierfür ist die so genannte "Spirale von Angst und Sorgen": Das allgemeine körperliche und seelische Befinden ist wesentlich für die Intensität einer körperlichen Stressreaktion verantwortlich.

Deshalb können auch an sich unbedeutende Ereignisse, z.B. das Klingeln eines Telefons, bei höherer innerer Anspannung Gefühle der Angst auslösen. Dies führt zu körperlich spürbaren Stresssymptomen. Der Hals ist wie zugeschnürt, der Atem geht schneller, die Bewegungen werden fahrig, die Gedanken fangen an zu kreisen. Diese körperlichen Reaktionen werden wiederum mit ängstlicher Besorgtheit wahrgenommen. "Was ist nur mit mir los?" "Bin ich krank?", "Wie soll das weitergehen?"sind nur beispielhafte Gedanken, welche die körperlichen Reaktionen weiter verstärken und damit vermehrt Gefühle der Angst und Sorge erzeugen.

Illustration: Die Spirale von Angst und Sorgen, dargestellt anhand von einem Fass, das überläuft

Bildbeschreibung


Bild mit Text zu Angst als Krankheit

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